11 Tipps von epubli-Autoren zum Thema "Buch vermarkten"

Das eigene Buch ist fertig geschrieben, perfekt gestaltet und endlich veröffentlicht? Dann fehlen nur noch die Leser. Um diese zu erreichen ist gutes Marketing unverzichtbar. Unsere Autoren verraten Ihnen ihre wichtigsten Marketing-Strategien und geben Tipps zum Thema “Der Autor als Marke”. So werden auch Sie zum Profi, wenn es um die Vermarktung Ihrer Bücher geht.

Marketing-Strategien unserer Autoren

Empfehlungen von und für Autoren

Ich ziehe online wie offline einige Register. Natürlich gehört dazu eine Social-Media-Präsenz, dazu gehören auch Lesungen, Kontakte zu Medienvertretern und nicht zuletzt der direkte Austausch mit den Interessen- beziehungsweise Berufsgruppen, die zu meiner Zielgruppe gehören.
Andreas Klaene, Autor von Till Türmer und die Angst vor dem Tod

Offline setze ich auf Lesungen, zum einen wegen der Verkäufe vor Ort und der Mundpropaganda, aber auch, weil Lesungen häufig in den lokalen Medien angekündigt oder nachbesprochen werden, das bedeutet immer auch Buch-Werbung. Außerdem widme ich mich auch als Journalist immer wieder den Themen, die ich auch in meinen Büchern behandele, was hin und wieder Gelegenheit gibt, auf meine Bücher zu verweisen. Online nutze ich hauptsächlich Facebook.
Jörg Böckem, Autor von Lass mich die Nacht überleben

Ich nutze hauptsächlich Social Media wie Facebook und Instagram, um auf meine Bücher aufmerksam zu machen. Einen Monat vor Veröffentlichung fange ich an, den Lesern mein neues Buch näherzubringen und gezielt Neugier zu wecken. Außerhalb des Internets veranstalte ich mit Autorenkollegen hin und wieder Lesungen. Dadurch baue ich zu den Lesern Nähe auf und erfahre in direktem Austausch, was ihnen beim Lesen gefällt oder auch nicht gefällt.
Saskia Calden, Autorin von Der stille Feind

Leserunden, Vernetzung mit Buchbloggern, Gewinnspiele, Facebook, Instagram usw. sind einige von vielen Möglichkeiten. Eine eigene Homepage und einen Newsletter halte ich persönlich für unverzichtbar, das steht bei mir als Nächstes auf der To-do-Liste.
Rita Roth, Autorin von Sanddornküsse & Meer

Ich bin zugegebenermaßen ziemlich schlecht im Selbstmarketing. Dafür habe ich das Glück, dass meine Bücher in der Zielgruppe gut ankommen und weiterempfohlen werden. Überhaupt glaube ich, dass ein gutes Buch das wichtigste Marketinginstrument ist. Ich habe verschiedene bezahlte Marketingmaßnahmen ausprobiert, aber die Ergebnisse haben mich bis jetzt nicht überzeugt. Besser funktionieren Leserunden auf Plattformen wie Lovelybooks (die bis auf ein paar zu verlosende Bücher kostenlos sind). Man kann auch mal Buchblogger direkt ansprechen. Aber in beiden Fällen gilt: Das Produkt muss gut sein, sonst funktioniert es nicht.
Karl Olsberg, Autor der Minecraft-Romanreihe Das Dorf

Der Autor als Marke

Tipps unserer Autoren für die Selbstvermarktung

Nicht nach einer Marke suchen, die man sein könnte, sondern einfach authentisch bleiben. Die Menschen mögen und schätzen Nahbarkeit und Ehrlichkeit!
Andreas Winkelmann, Autor des Thrillers Der Schlot

Kurze Antwort: Nicht das Auftreten anderer Autoren kopieren, sich nicht verstellen. Immer schön authentisch bleiben. Denn Menschen haben ein enorm hohes Interesse an echten Menschen. Nicht zuletzt an solchen, die als Autoren lauter künstliche Figuren erschafft und ihre Leser mit ihnen begeistern.
Andreas Klaene

Folgt keinen Trends oder Hypes, sondern bleibt euch und euren Themen treu. Die Leser werden das zu schätzen wissen.
Martin Krist, Autor der Henry Frei-Thriller

Auch wenn das abgedroschen klingen mag: Sei du selbst! Die Leute merken, wenn du dich verstellst und zu verkrampfst versuchst, dich zu verkaufen. Mit der Zeit wirst du feststellen, dass andere auf bestimmte Seiten von dir besonders gut anspringen. Diese Seite gilt es herauszuarbeiten – voilà! Du hast deine Autorenmarke. Finde heraus, was dich und deine Werke besonders macht, bringe das hervor, und du hast schon gewonnen. Außerdem ist ein gepflegtes Auftreten zur Markenbildung wichtig. Dazu gehören insbesondere ein ordentliches, nicht selbst fotografiertes Autorenbild, professionelle Grafiken und souverän im Umgang mit anderen zu sein. Man sollte sich nicht für sein Schreiben schämen, aber sich auch nicht zu viel darauf einbilden. Nicht gegenüber Kritik rechtfertigen, aber diese anerkennen und ernst nehmen. Stets dankbar und höflich bleiben. Gelingt das, achten die Leute dich und dein Schreiben schnell, völlig unabhängig davon, ob sie es mögen oder nicht.
Nora Bendzko, Autorin der Galgenmärchen-Reihe

Hier tickt auch jeder Autor unterschiedlich. Die einen inszenieren sich bis zum Umfallen, von anderen hört man gar nichts. Auf jeden Fall immer authentisch sein. Einfach mehrere Dinge ausprobieren und am Ball bleiben. Und nicht enttäuscht sein, wenn die Welt jetzt nicht unbedingt Hurra schreit. Es gibt Millionen Autoren und Bücher, sich da als Marke durchzusetzen ist schon schwer. Ich persönlich glaube aber auch hier daran, dass es in erster Linie um das geht, was der Autor schreibt. Die Geschichten müssen die Menschen bewegen und inspirieren. Autor als Marke drumrum basteln, ist nur Show, das reicht nicht.
Jana Falkenberg, Autorin von Liebe, Sex und andere Katastrophen

Wichtig erscheint mir, eine eigene Homepage zu haben, auf der sich der Leser – auch im wörtlichen Sinne – ein Bild vom Autor machen kann. Und dann ist es sicher eine Typfrage, ob man auch als Autor eher die Privatperson bleibt, die man eigentlich ist, oder sich mehr oder weniger neu erfindet und sozusagen ein zweites Ego als Autor neben sein Alltagsego stellt.
Vincent Rahder, Autor von Sommernacht in Kissingen

 
 

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02.05.2019 zuletzt geändert am: 02.05.2019 • epubli
Kategorien: Buchmarketing, Schreibtipps, vermarkten,
Tags: Autorenmarketing, Buchmarketing, Marketing, Online Marketing, self-publishing, Social Media, Tipps & Tricks,